Kategorie-Archiv: Tipps & Tricks

Alle möglichen Tipps und Tricks

Koffein – Gefahr in der Schwangerschaft

Koffein ist eine unterschätze Gefahr in der Schwangerschaft. Ärzte und Eltern erkennen oft nicht das Risiko für das ungeborene Kind.

Wachstumsstörung? – Ursache Koffein

In den letzten Wochen vor der Geburt hieß es immer wieder, unser Kind wäre relativ klein, aber es sei noch alles im Rahmen. Ungefähr einen Monat vor der Geburt kam dann die Horrorbotschaft: Unser Baby sei deutlich zu klein und die Größe müsste dringend genauer überprüft werden. Direkt vor weg – es war falscher Alarm. Als einige Tage später der Spezialist im Krankenhaus die Berechnung durchführte, zeigte sich, dass einfach Messung und Schätzung der Frauenärztin falsch gewesen waren.

Aber in den Tagen dazwischen haben wir uns selbstverständlich die Frage gestellt, was die Ursache der zu geringen Größe sein kann und was wir vielleicht falsch gemacht haben. Wir stießen dann auf einen Punkt den wir tatsächlich nur unzureichend beachtet hatten – Koffein.

Auch Ärzte unterschätzen die Gefahr

Es war nicht so, dass wir uns nicht schon vorher über Koffein Gedanken gemacht hätten. Aber die Frauenärztin hatte meiner Freundin gesagt, zwei Tassen Kaffee am Tag seien völlig unbedenklich. Nur mehr sollte es nicht sein. Wie viel Koffein genau in einer Tasse Kaffee ist schwankt, aber grob lässt sich sagen, dass in einer Tasse (300ml) ca. 200mg Koffein sind. Zwei Tassen Kaffee entspricht also 400mg Koffein. Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Maximalwert für Schwangere liegt jedoch bei 300mg, die USA und Norwegen setzen den Grenzwert sogar schon bei 200mg. Dies zeigt, dass die Empfehlung der Ärztin völlig falsch war! Die Gefahr, welche von Koffein ausgeht, wird also auch von Ärzten unterschätzt.

Grenzwerte für Koffein in der Schwangerschaft sogar noch zu hoch

Aktuelle Studien zeigen, dass die Grenzwerte von 300mg bzw. 200mg sogar noch zu hoch sind. Es stellte sich heraus, dass bereits ab 100mg pro Tag das Koffein eine negative Wirkung auf das Wachstum des Kindes hat. Dies wurde in Norwegen in einer großen Studie mit 60.000 Teilnehmerinnen bestätigt. (Hier ein Artikel dazu.) Ein verringertes Geburtsgewicht hat zwar keine unmittelbaren negativen Folgen, führt aber zu einer lebenslänglich schwächeren Konstitution und größerer Anfälligkeit für Gesundheitsprobleme.

Koffein ist nicht nur in Kaffee

Auch wer während der Schwangerschaft vollständig auf Kaffee verzichtet, kann die Grenze von 100mg Koffein überschreiten. Es hält sich z. B. hartnäckig das Gerücht, dass Tee kein Koffein, sondern Teein enthalte. Dies ist aber Unsinn, im Endeffekt ist das sogenannte Teein auch nichts Anderes als Koffein. Aber neben offensichtlichen Koffeinquellen wie Kaffee, Tee, Cola oder Energydrink, gibt es auch viele versteckte Koffeinquellen, so z. B. Schokolade.

Zum Schluss daher hier eine kleine Übersicht der Koffeinmenge in verschiedenen Stoffen:
(Alle Angaben sind ungefähr und ohne Gewähr. Informiert euch selbst und fragt im Zweifelsfall einen Arzt nach den genauen Werten!)
Filterkaffee: ca. 60 – 70mg pro 100ml.
Espresso: ca. 130mg pro 100ml.
Schokolade: ca. 20 – 90mg pro 100g (je mehr Kakaoanteil desto mehr Koffein).
Tee: ca. 30 – 40 mg pro 100ml.
Guarana: ca. 60 – 70mg pro 1g.
Mate-Limonaden: ca. 25mg pro 100ml.

Der Vorname – eine Entscheidung fürs Leben

Unser Vorname begleitet uns ein Leben lang. Die Wahl des Vornamens ist daher eine der folgenschwersten Entscheidungen, die Eltern treffen müssen. Es ist daher kein Wunder, dass viele Eltern sich Sorgen machen, sich für den falschen Vornamen zu entscheiden. Aber kann es überhaupt gute oder schlechte Vornamen geben?

Zumindest existieren einige Punkte, welche bei der Wahl des Vornamens beachtet werden sollten. Welche von diesen Punkten als wichtig empfunden werden und welche als nebensächlich ist aber sicherlich eine Frage des persönlichen Empfindens.

6 Tipps zu Wahl des Vornamen

1.    Die Häufigkeit eines Vornamens: Ich selbst habe einen extrem häufigen Vornamen und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass es unheimlich nervig sein kann, wenn mehrere Personen im Raum den gleichen Vornamen haben. Es ist daher durchaus sinnvoll keinen extremen Modenamen zu wählen. Das ist schließlich auch etwas unkreativ, oder? Selbstverständlich solltet ihr aber nicht von eurem absoluten Traumnamen ablassen, nur weil er gerade en vouge ist. Eine Liste mit den häufigsten Vornamen der letzten Jahre gibt es hier.

2.    Die Bedeutung eines Vornamens: Manche halten dies für völlig egal, für Andere ist es das wichtigste Kriterium. Ich muss gestehen, ich persönlich gehöre eher zu Letzteren. Im Alltag spielt die Bedeutung eines Vornamens praktisch keine Rolle, aber ist es nicht schöner seinem Kind erzählen zu können, dass sein Vorname „Mut“, „Schönheit“, „Stärke“ etc. bedeutet, als wenn die Bedeutung „hässlich“ oder „Feigling“ ist? Zudem haben viele Vornamen eine religiöse Herkunft, über diese sollten sich werdende Eltern zumindest bewusst sein.

3.    Wie wirkt eine Name auf andere Kinder: Wir bilden uns gerne ein, dass Kinder unschuldig und immer nett zueinander sind. Leider ist dies nicht der Fall. Es besteht also das Risiko, dass ein allzu merkwürdiger Vorname dazu führt, von anderen Kindern wegen des Vornamens gehänselt zu werden.

4.    Langer Nachname, kurzer Vorname und umgekehrt: Viele Menschen empfinden es als schöner wenn ein kurzer Nachname mit einem langen Vornamen kombiniert wird und umgekehrt. Zu kurze oder zu lange Namen wirken einfach nicht so nett.

5.    Alliterationen: Hier scheiden sich wohl die Geister. Die einen finden es unglaublich schön und wohlklingend, wenn Vorname und Nachname mit dem gleichen Buchstaben beginnen, andere halten es für puren Kitsch.

6.    Der kulturelle Hintergrund eines Vornamens: Dies sollte eigentlich keine Rolle spielen, leider ist es aber anders. Für ein Kind im Grundschulalter ist es meistens wohl eher merkwürdig, ständig folgendes Gespräch zu führen. „Kommt dein Vater oder deine Mutter aus Land XY?“ – „Sie kommen beide aus Deutschland.“ – „Ach so, dann kommen deine Großeltern aus Land XY!“ – „Nein.“ – „Aber ihr habt Religion Z.“ – „Nein, haben wir nicht.“

Dies sechs Punkte haben im wesentlich unsere Entscheidung zum Vornamen unseres Kindes bestimmt. Trotz dieser Kriterien ist es uns nicht gerade leicht gefallen. Uns haben die ganze Zeit Fragen beschäftigt wie: Ist der Vorname auf Dauer vielleicht doch blöd? Gibt es vielleicht einen cooleren, schöneren oder kreativeren Namen?

Wie ist eure Suche nach dem Vornamen verlaufen? Welche Punkte waren für eure Entscheidung wichtig? Ist es euch eher leicht oder schwer gefallen?