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Die Rolle des Vaters bei der Geburt

Dieser Artikel diskutiert die Rolle des Vaters bei der Geburt. Viele Väter sind unschlüssig, ob sie bei der Geburt ihres Kindes dabei sein möchten oder sollten. Mit diesem Text möchte ich ihnen helfen, zu verstehen, was auf sie zukommt.

Für mich war es immer selbstverständlich, dass ich bei der Geburt meiner Tochter dabei sein möchte. Trotzdem hatte ich nur eine sehr grobe Vorstellung davon, was meine Rolle bei der Geburt sein würde. Im Geburtsvorbereitungskurs habe ich dann erfahren, dass viele Männer nicht wissen, ob sie an der Geburt teilnehmen sollen. (Mehr darüber könnt ihr in meinem Artikel über den Geburtsvorbereitungskurs lesen.) Ich möchte hier daher davon berichten, was meiner Erfahrung nach die Rolle des Vaters bei der Geburt ist. (Über die Geburt unserer Tochter könnt ihr in meinen Geburtsbericht lesen.) Selbstverständlich lassen sich meine Erfahrungen nicht auf alle Paare übertragen, aber ich denke, bestimmte Dinge sind in jeder Geburt ähnlich. Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr davon in den Kommentaren berichtet.

Als Vater bei der Geburt: psychische statt körperlicher Belastung

Aus der Sicht mancher Mütter haben Väter bei der Geburt eine angenehme Rolle. Sie müssen eigentlich nur dabei sein und haben nicht viel zu tun. Aber gerade dieses „nichts tun können,“ ist für mich sehr belastend gewesen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist es das normalste der Welt, ihm helfen zu wollen. Während meine Freundin Schmerzen hatte und höchste körperliche Leistung liefern musste, nur danebenstehen zu können, ging für mich mit einem Gefühl der Macht- und Hilfslosigkeit einher. Dieses war extrem belastend und unangenehm.

Die Rolle des Vaters: Undankbare Aufgaben

Die praktische Unterstützung, die der Vater während der Geburt leisten kann, besteht in eher undankbaren Aufgaben. Dazu gehörten in meinem Fall:

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Geburtsbericht aus Sicht des Vaters

Ich berichte von der Geburt unserer Tochter und den dramatischen Erlebnissen danach aus meiner Perspektive als Vater.

Die Geburt unserer Tochter: Schneller als gedacht

Uns wurde im Geburtsvorbereitungskurs (Meinen Bericht dazu gibt es hier.) erzählt, die Geburt des ersten Kindes würde immer relativ lange dauern. Als dann am Freitagabend, 12 Tage nach dem errechneten Geburtstermin (Warum wir uns dagegen entschieden haben, die Geburt trotz Verspätung künstlich einleiten zu lassen, habe ich hier erläutert.) bei meiner Freundin die Wehen losgingen, haben wir es erstmal ruhig angehen lassen. Da es relativ dezent und unregelmäßig losging und meine Freundin auf keinen Fall die Nacht im Krankenhaus verbringen wollte, sind wir dann aber auch erstmal ins Bett gegangen. Am Samstagmorgen ging es dann dafür aber auch alles sehr zügig. Ich wachte auf, weil meine Freundin offensichtlich große Schmerzen hatte und sich auch übergeben musste. Ich sprang also schnell aus dem Bett unter die Dusche und schon ging es los ins Krankenhaus. Sehr gut war, dass wir bereits einige Wochen vorher die „Krankenhaustasche“ gepackt hatten. Dies kann ich allen nur empfehlen. Wenn wir während der Wehen erst angefangen hätten, die Sachen zusammenzusuchen, hätten wir garantiert die Hälfte vergessen.

Direkt in den Kreissaal

Während der Autofahrt hatte ich schon sorgen, dass wir doch zu lange gewartet hatten. Meine Freundin hatte starke Schmerzen und besonders schlimm war, dass ihr extrem übel war. Als wir dann um 9 Uhr morgens im Krankenhaus ankamen, wurden wir dann auch direkt in den Kreißsaal geführt und eine der Hebammen begann sofort mit der Untersuchung. Allerdings kam dann erstmal eine Entwarnung: Der Muttermund war erst zwei Zentimeter geöffnet. Die Aussage der Hebamme war sinngemäß: „Erst zwei Zentimeter und das erste Kind – das dauert noch!“

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Der Vorname – eine Entscheidung fürs Leben

Unser Vorname begleitet uns ein Leben lang. Die Wahl des Vornamens ist daher eine der folgenschwersten Entscheidungen, die Eltern treffen müssen. Es ist daher kein Wunder, dass viele Eltern sich Sorgen machen, sich für den falschen Vornamen zu entscheiden. Aber kann es überhaupt gute oder schlechte Vornamen geben?

Zumindest existieren einige Punkte, welche bei der Wahl des Vornamens beachtet werden sollten. Welche von diesen Punkten als wichtig empfunden werden und welche als nebensächlich ist aber sicherlich eine Frage des persönlichen Empfindens.

6 Tipps zu Wahl des Vornamen

1.    Die Häufigkeit eines Vornamens: Ich selbst habe einen extrem häufigen Vornamen und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass es unheimlich nervig sein kann, wenn mehrere Personen im Raum den gleichen Vornamen haben. Es ist daher durchaus sinnvoll keinen extremen Modenamen zu wählen. Das ist schließlich auch etwas unkreativ, oder? Selbstverständlich solltet ihr aber nicht von eurem absoluten Traumnamen ablassen, nur weil er gerade en vouge ist. Eine Liste mit den häufigsten Vornamen der letzten Jahre gibt es hier.

2.    Die Bedeutung eines Vornamens: Manche halten dies für völlig egal, für Andere ist es das wichtigste Kriterium. Ich muss gestehen, ich persönlich gehöre eher zu Letzteren. Im Alltag spielt die Bedeutung eines Vornamens praktisch keine Rolle, aber ist es nicht schöner seinem Kind erzählen zu können, dass sein Vorname „Mut“, „Schönheit“, „Stärke“ etc. bedeutet, als wenn die Bedeutung „hässlich“ oder „Feigling“ ist? Zudem haben viele Vornamen eine religiöse Herkunft, über diese sollten sich werdende Eltern zumindest bewusst sein.

3.    Wie wirkt eine Name auf andere Kinder: Wir bilden uns gerne ein, dass Kinder unschuldig und immer nett zueinander sind. Leider ist dies nicht der Fall. Es besteht also das Risiko, dass ein allzu merkwürdiger Vorname dazu führt, von anderen Kindern wegen des Vornamens gehänselt zu werden.

4.    Langer Nachname, kurzer Vorname und umgekehrt: Viele Menschen empfinden es als schöner wenn ein kurzer Nachname mit einem langen Vornamen kombiniert wird und umgekehrt. Zu kurze oder zu lange Namen wirken einfach nicht so nett.

5.    Alliterationen: Hier scheiden sich wohl die Geister. Die einen finden es unglaublich schön und wohlklingend, wenn Vorname und Nachname mit dem gleichen Buchstaben beginnen, andere halten es für puren Kitsch.

6.    Der kulturelle Hintergrund eines Vornamens: Dies sollte eigentlich keine Rolle spielen, leider ist es aber anders. Für ein Kind im Grundschulalter ist es meistens wohl eher merkwürdig, ständig folgendes Gespräch zu führen. „Kommt dein Vater oder deine Mutter aus Land XY?“ – „Sie kommen beide aus Deutschland.“ – „Ach so, dann kommen deine Großeltern aus Land XY!“ – „Nein.“ – „Aber ihr habt Religion Z.“ – „Nein, haben wir nicht.“

Dies sechs Punkte haben im wesentlich unsere Entscheidung zum Vornamen unseres Kindes bestimmt. Trotz dieser Kriterien ist es uns nicht gerade leicht gefallen. Uns haben die ganze Zeit Fragen beschäftigt wie: Ist der Vorname auf Dauer vielleicht doch blöd? Gibt es vielleicht einen cooleren, schöneren oder kreativeren Namen?

Wie ist eure Suche nach dem Vornamen verlaufen? Welche Punkte waren für eure Entscheidung wichtig? Ist es euch eher leicht oder schwer gefallen?

Geburtsvorbereitungskurs Teil 2: Wehen und Geburt

Im zweiten Erfahrungsbericht über den Geburtsvorbereitungskurs geht es um die Wehen und die eigentliche Geburt sowie um Stellungen und Techniken, welche diese erleichtern.

Die Wehen überstehen

Diese Woche waren wir bei der dritten Sitzung des Geburtsvorbereitungskurses. Aus Gründen, die nichts mit dem Kurs oder der Schwangerschaft zu tun haben, konnten wir am zweiten Termin leider nicht teilnehmen. Dieses Mal hatte auch die berühmte Babypuppe ihren ersten Auftritt – aber zum Glück nur zu Demonstrationszwecken, nicht um an ihr zu üben.

Es ging dieses Mal darum, wie eine Geburt überhaupt abläuft. Der größte Teil des Kurses war daher eine Art Vortrag. Diese ganzen Informationen hätten wir uns sicherlich auch alleine im Internet besorgen können, aber es ist auch nicht verkehrt, dies nochmal so komprimiert mitgeteilt zu bekommen. Zudem hat so eine Gesprächsinformation den Vorteil, bei Unklarheiten direkt nachfragen zu können. In unserem Fall war dieser Vorteil etwas hinfällig, da die Hebamme, die den Kurs leitet, wie ein Wasserfall in einem durchsprach und keine Gelegenheit für Nachfragen bot. Ich vermute aber, dass dies in anderen Kursen eher nach dem Frage und Antwort Schema abläuft.

Selbstverständlich hatten wir uns auch vorher schon informiert und wussten viele Dinge bereits. Aber ich fand es auch ganz gut, Sachen, die ich im Internet gelesen hatte, nochmal bestätigt zu bekommen. Zum Beispiel, dass die „klassische“ Geburt, bei die Frau auf dem Rücken liegt, die zweitschlechteste Haltung nach dem Handstand ist. Warum? Ganz einfach – weil hier die Schwerkraft nicht mithilft. Es ist also sinnvoll die Geburt in einer Stellung durchzuführen, in der die Natur mithelfen kann. Welche genau? Dies ist anscheinend relativ egal und kann spontan entschieden werden.

Hierzu gab es dann am Ende auch noch einen kleinen praktischen Teil. Die Frauen sollten verschiedene Haltungen ausprobieren, in denen sich die Wehen „aushalten lassen.“ Die Idee ist, diese Stellungen währen den Wehen durchzuprobieren und sich dann für eine zu entscheiden, in welcher die eigentliche Geburt dann stattfindet.

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Erfahrungsbericht Geburtsvorbereitungskurs: Teil 1

Als Eröfnungsbeitrag meiner Homepage möchte ich euch von unseren Erfahrungen mit einem Geburtsvorbereitungskurs berichten.  Ich hoffe denjenigen, die so einen Kurs noch vor sich haben, damit einen ersten Eindruck davon zu geben, was sie erwartet. Wenn ihr den Kurs schon hinter euch habt, würde mich aber auch interessieren, was eure Erfahrungen waren.

Mein Bild von Geburtsvorbereitungskursen war bis jetzt von Comedy-Serien und Filmen geprägt. Meine Assoziationen waren Atemübungen, Übungspuppen und andere Peinlichkeiten. Wie ihr euch vorstellen könnt, war ich von der Vorstellung so einen Kurs zu besuchen nicht gerade begeistert. Vor meinem inneren Auge, sah ich mich schon wie Ross aus Friends auf eine der Puppen treten.

Aber auf der anderen Seite: Warum sich eine Gelegenheit entgehen lassen, sich auf Tag 0 vorzubereiten? Schließlich teilt uns das Fernsehen noch öfter mit, was für ein krasses und nervenaufreibendes Erlebnis doch eine Geburt ist.

Ich muss gestehen, dass ich faul war und mich nicht, um das Organisatorische gekümmert habe, sondern meine Freundin dies alles übernommen hat. Offensichtlich gibt es Geburtsvorbereitungskurse von den verschiedensten Veranstaltern: Krankenhäuser, Familienzentren etc. Außerdem gibt es getrennte Versionen für Frauen alleine und Paare. Zum Finanziellen: Frauen bekommen den Kurs von der Krankenkasse bezahlt, ob die Krankenkasse der Männer ihre Teilnahme übernimmt ist sehr unterschiedlich. Die Kosten halten sich aber noch in Grenzen, es geht so um ca. 80 €.

Wir sind in dem Paarkurs eines Krankenhauses gelandet. Allerdings nicht ohne einiges organisatorisches hin und her. Meine Freundin hatte uns unter Angabe des errechneten Geburtstermins angemeldet, aber irgendein Genie hat es geschafft uns einem Geburtsvorbereitungskurs zuzuteilen, der so spät angefangen hätte, dass die letzten beiden Termine nach dem wahrscheinlichen Geburtstermin lagen. Da ein Kind nun auch mal ein oder zwei Wochen vor diesem Termin kommen kann und die Geburt dann nach der Hälfte des Kurses gewesen wäre, hätten wir es uns so auch schenken können.

Also nochmal angerufen, auf diesen Unsinn hingewiesen und siehe da: Es war problemlos noch ein Termin in einem früheren Kurs frei.

Kommen wir zu dem eigentlich Geburtsvorbereitungskurs:

Der Veranstalltungsort ist eine Art kleine Turnhalle in einem Nebengebäude des Krankenhauses. Dagegen ist definitiv nichts einzuwenden. Geleitet wird der Kurs von einer Hebamme. Neben uns waren acht weitere Paare anwesend. Das Alter lag zwischen Mitte 20 und Ende 30 bei den Frauen und bei den Männern ging es hoch bis Mitte 40. Wir waren nicht die jüngsten, gehörten aber definitiv zu den jüngeren.

Wie immer bei solchen Sachen, fing die erste Sitzung mit einer Vorstellungsrunde an. Die Leiterin wollte von den Frauen wissen, wie sie sich bis jetzt so fühlen, ob sie schon Beschwerden haben und was sie sich von dem Kurs erwarten und von den Männern, ob sie bei der Geburt dabei sein möchten. Die Antwort auf die Erwartungen an den Kurs war einhellig, alle wollten praktische Tipps für die Geburt – was auch sonst?

Dann fing es aber an, die Frauen erzählten davon, was sie alles nicht mehr können, von ihren Rückenschmerzen etc. Meine Partnerin war zwei Tage vorher noch mit mir eine Stunde joggen und auch dementsprechend entsetzt über die anderen Frauen. Ja, vermutlich ist dies auch zu einem guten Teil Glück. Aber es liegt mit Sicherheit auch daran, dass meine Freundin vor und während der Schwangerschaft regelmäßig Sport gemacht hat und mit einer positiven Einstellung an die Sachen rangeht. Wer von Anfang an fest davon ausgeht Beschwerden zu haben (Hallo, Film und Fernsehen!) und schon vor der Schwangerschaft nicht fit war, wird sicherlich Probleme bekommen.

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